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GLEICHBEHANDLUNG VERMISST
Jahresrückblick bei der Bad Aiblinger SPD
Über prominenten Besuch konnte sich der Ortsverein Bad Aibling der SPD bei seiner Jahreshauptversammlung im Café Grassinger freuen. Bundestagsabgeordnete Angelika Graf bedauerte in ihrem Grußwort die Beschädigung des Bundespräsidentenamtes, die der gegenwärtige Amtsinhaber selbst verursacht habe. Auf den Hinweis von Altbürgermeister Dr. Werner Keitz, die Bevölkerung erwarte einen raschen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, erwiderte Graf, diese Frage müsse definitiv in diesem Jahr entschieden werden. Landtagsabgeordnete Maria Noichl warnte im Hinblick auf die nächsten Landtagswahlen vor verfrühten Hoffnungen. Trotz aller Wechselstimmung in Bayern müssten die Wähler und die möglichen Koalitionspartner der SPD erst noch gewonnen werden.
Ortvorsitzender Armin Niedermeyr gedachte des verstorbenen langjährigen Mitglieds Käthe Plutka und berichtete von den Vereinsaktivitäten. Die Aiblinger SPD habe wieder einen gut angenommenen Beitrag zum Ferienprogramm geliefert und die Verleihung des Sozialpreises der SPD-
Richard Lechner, Sprecher der SPD-
Als recht inkonsequent bezeichnete Lechner auch die Einstellung der Stadtratsmehrheit zur Information der Bürger über wichtige kommunale Themen. Die gleichen Stadträte, die eine Informationsfreiheitssatzung mit dem Ziel eines weitgehenden Akteneinsichtsrechts für alle Bürger oder den Zugang aller Bürger zum Ratsinformationssystem im Internet wünschten, hätten unbekümmert einen SPD-
Schul-
Abschließend ehrte Armin Niedermeyr mehrere Mitgliedschaftsjubilare: Christian Otto, Marianne Illic, Sepp Glaser, Dr. Birgitt Matthias und Alois Pöschl wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit zur SPD mit Thermen-
Bad Aiblings SPD-


SPD-
Traditionell kommen nach dem Jahresrückblick des Bürgermeisters in der letzten Stadtratssitzung des Jahres auch die einzelnen Fraktionen zu Wort.
Für die SPD-
Unsere Fraktion dankt allen, die im ablaufenden Jahr in unserer Stadt zum Allgemeinwohl beigetragen haben. Die Zeit der Rückblicke und des Ausblicks auf das kommende Jahr führt aber auch zu Fragen, deren Beantwortung nicht immer einfach ist:
Sollten wir uns nicht damit abfinden, dass zur Demokratie auch die Information des Volkes gehört, selbst wenn dieses Volk dann verstimmt sein könnte?
Warum haben alle politischen Gruppierungen Mühe, Kandidaten für den Stadtrat zu finden, wenn es doch an geistreichen Kommentaren über die Kommunalpolitik nicht fehlt?
Wenn das OVB mit seinen Lokalausgaben konsequent keine anonymen Leserbriefe abdruckt, warum veröffentlicht es dann unter OVB-
Warum finanzieren wir seitens der Stadt jahrelange Planungen, deren Realisierung in den Sternen steht?
Ist uns immer bewusst, dass auch der Stadtrat und die Verwaltung einer Kleinstadt wie Bad Aibling Macht über Menschen ausüben, weil das Schicksal und das Wohlergehen von Familien und Firmen von unseren Entscheidungen abhängen können?
Wir wünschen schöne Weihnachten, ein gesegnetes Jahr 2012 und ein wenig Kopfzerbrechen durch diese Fragen.
SPD-
Die SPD-
Die Gründe unserer Ablehnung sind bekannt und sollen daher nur kurz wiederholt werden:
Das Projekt Rathaus, ursprünglich mit Kosten von 5,5 Millionen Euro konzipiert, ist finanziell gründlich aus dem Ruder gelaufen. Aus dem einen Rathaus wurden zwei und aus den 5,5 Millionen wird mit allen Nebenkosten das Dreifache. Der funktionale und optische Gegenwert wird mit dieser Kostensteigerung nicht Schritt halten. Man wird noch oft an uns denken.
Diese Kosten führen dazu, dass in einer Zeit mit – wie es immer so schön heißt – sprudelnden Einnahmen die Verschuldung nicht zurückgeführt wird, sondern im Gegenteil neue Rekordhöhen erreicht. Die Verschuldung bewegt sich von 45,6 Mill. in den nächsten Jahren in Richtung 50,6 Millionen Euro. Der Betrag, den die Stadt pro Jahr für Zins und Tilgung bereitstellen muss, steigt im gleichen Verhältnis.
Dringende Maßnahmen können teilweise nur mit neuen Schulden finanziert werden oder müssen auf spätere Jahre verschoben werden. Eingeplante Einnahmen hängen von der sehr unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung der nächsten Jahre ab. Dass die Anlieger bei der Marienplatzumgestaltung mit Straßenausbaubeiträgen auch für die Folgen der Rathausbaustelle aufzukommen haben, sollte besser nicht in die Kalkulation einbezogen werden.
Wir teilen die Sorgen des Kämmerers um die städtischen Finanzen und bitten die anderen Fraktionen, den Kämmerer zu unterstützen. Gelegenheit dazu wird sich voraussichtlich heute noch im nichtöffentlichen Teil der Sitzung ergeben. Unter anderem wegen dieser Sorgen lehnen wir den Haushalt ab – als Anstoß und Mahnung zur Sparsamkeit und zur wirtschaftlichen Haushaltsführung.
Richard Lechner
Fraktionssprecher
P.S.: Kurz darauf beschloss die Stadtratsmehrheit im nichtöffentlichen Teil der Sitzung einen nach Überzeugung der SPD-
KRITISCH SEIN UND WACHSAM BLEIBEN
Strahlenbiologe Prof. Lengfelder
referierte in Bad Aibling
Am 12.07.2011 sprach der bekannte Strahlenbiologe Prof. Dr. med. Edmund Lengfelder auf Einladung des SPD-
Nicht negierbar ist die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 und der dramatische Anstieg von Schilddrüsenkrebs bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, vor allem im Verwaltungsgebiet Gomel. Die Katastrophe war Anlass für Professor Lengfelder, die Gesellschaft für Strahlenschutz und das Otto Hug Strahleninstitut -
Weitere wichtige Themen des Vortrags waren der Unterschied zwischen dem GAU als dem größten anzunehmenden Unfall und einem darüber hinaus gehenden Super-
Eine effektive Präventionsmaßnahme zur Vermeidung von Schilddrüsenkrebs nach einem Atomunfall ist die Blockierung der Schilddrüse durch rechtzeitige Einnahme von Jod in ausreichender Dosierung. Ob die dafür nötigen Jodtabletten im Katastrophenfall in genügender Menge und innerhalb des sehr engen Zeitfensters an die Bevölkerung ausgegeben werden können, muss sehr bezweifelt werden. Deshalb empfiehlt Professor Lengfelder zum verlässlichen individuellen Schutz die persönliche Bevorratung.
Der Referent war auf eigene Kosten angereist und hat den Vortrag ohne Honorar gehalten, ebenso hatte Michael Braun die Buchhandlung Librano unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Abschließend dankte Dr. Keller Herrn Professor Lengfelder für die wertvollen Informationen; und er überreichte ihm den Spendenerlös des Abends in Höhe von 600 Euro für das Schilddrüsenzentrum Gomel.
HELMUT MAIER FÜR DIENST AM NÄCHSTEN GEEHRT
CSU-
der SPD-
Sichtlich erfreut und bewegt zeigte sich Helmut Maier über die Verleihung des neu geschaffenen Sozialpreises der SPD-
Die Ehrung fand im B&O-
Voll des Lobes waren die Festgäste über die menschlich ansprechende Veranstaltung, organisiert von Bezirksrätin Hiltrud Broschei sowie Aiblings SPD-