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SPD-
2009 war für die SPD-
In der Februarsitzung hat die Verwaltung ihr Wunschprogramm zur Rathausplanung im Stadtrat durchgesetzt. Über die tatsächlichen Kosten war zu diesem Zeitpunkt niemand informiert, offensichtlich auch die Verwaltung nicht.
Ein absolutes Novum in meiner 33-
Im Gegensatz dazu: Als die Aiblinger Feuerwehr einmal dem Stadtrat ihre Anliegen vortragen wollte, bedeutete man den Feuerwehrlern vorher, nicht zu zahlreich aufzutreten, damit sich der Stadtrat nicht bedrängt fühlt.
Im Juni haben wir eine Sondersitzung beantragt, weil wir, und nicht nur Mitglieder von SPD und ÜWG, der Meinung waren, die in der Stadtratssitzung vom 28.Mai 2009 mehrheitlich beschlossene Beauftragung der damaligen Rathausarchitekten mit einem Vorentwurf sollte wegen erheblicher Probleme ihrer Machbarkeitsstudie aufgehoben bzw. zurückgestellt werden. Zwischenzeitlich war aber auch die Verwaltung zu ähnlichen Erkenntnissen gekommen und hatte die Architekten verabschiedet, wenn auch in erster Linie wohl wegen deren Honorarforderungen. Der eigentlich zuständige Stadtrat wurde in diese Entscheidung nicht eingebunden und erst aufgrund des Sondersitzungsantrages informiert.
Ganz eigenartig wurde es dann im August, als die SPD-
Die Verwaltung formulierte den Antrag in ihrer Beschlussvorlage so um, als hätte die SPD definitiv die erst noch zu untersuchende Verlegung der Bücherei in das Duschl-
Noch unverständlicher war dabei der Einwand "Da könnte ja jeder kommen." Da könnte nicht nur, da kann auch jeder außer uns kommen und im Stadtrat auftreten, ohne dass der Stadtrat überhaupt gefragt wird.
In der gleichen August-
Schon in der nächsten Hauptausschusssitzung strömten plötzlich 8 Leute aus München in den Sitzungssaal, bekamen vom Bürgermeister das Wort und redeten wie die Scherenschleifer, dass die Stadt die Haftung für eventuelle Altlasten auf den Erschließungsflächen "Südlich der Bahn" übernehmen solle.
Niemand erhob Einwände gegen den Auftritt.
Und wie oft konnte denn hier eine Wald-
Das bringt mich zu den neuen Erfahrungen als Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses. Es fehlte nicht viel und der Ausschuss hätte sich für seine pflichtgemäße Tätigkeit auch noch verteidigen müssen. Was sollte denn der Rechnungsprüfungsausschuss eigentlich anderes tun als festzustellen, dass mit diesen Rechtsberatungskosten der betreffende Haushaltstitel weit überschritten und mit der Auftragserteilung am Stadtrat vorbei die Geschäftsordnung und die Gemeindeordnung nicht eingehalten wurden, und dass deshalb in diesem Punkt keine Entlastung erteilt werden könne? Kostet es denn wirklich so viel parteipolitische Neutralität und Zivilcourage, eine solche Feststellung im Stadtrat geschlossen mitzutragen?
Und kostet es so viel Zivilcourage und Überwindung seitens der Sünder (das war nicht nur einer) das zu tun, was auch ein Autofahrer nach einem Blechschaden macht: sich bei seiner Haftpflichtversicherung zu melden und dieser alles Weitere zu überlassen. Meist endet das sogar bei Meinungsverschiedenheiten über die Schuldfrage mit einer gütlichen Lösung.
Für die SPD-
Richard Lechner
Fraktionssprecher