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2010 Jahresrück-
Zuerst möchte ich allen danken, die uns im vergangenen Jahr bei unserer STR-
Den Damen und Herren der Verwaltung und der Presseorgane, für ihre Sitzungsvorlagen, Protokolle, Artikel und Beiträge, ohne die unsere Tätigkeit undenkbar wäre.
Weiterhin den verantwortlichen Damen und Herren für die Vorbereitung, Bestuhlung, Heizung etc der Sitzungsräume. Das klingt so sperrig weil es ja im Laufe des letzten Jahres mehrmals wechselnde Personen gab: erst noch das bekannte "Hausmeisterehepaar", dann die Zuständigen im alten Rathaus und jetzt hier im Kurhaus.
Und natürlich besonders Danke an alle Bürger die durch ihr Interesse, Nachfragen, Kritik, Leserbriefe, Anregungen und Informationen unsere Arbeit würdigen und begleiten und dadurch immer wieder daran erinnern, dass wir als Stadträte die gewählten Vertreter der Aiblinger Bürgerschaft sind.
Die Aiblinger Hauptthemen des zu Ende gehenden Jahres wurden durch den Herrn Bürgermeister + die Vorredner schon umfangreich dargestellt und gewürdigt. Den Fakten ist nichts hinzuzufügen.
In der Bewertung sind wir aber in mehreren Punkten anderer Meinung: Beispielhaft möchte ich die 2 Rathaus-
Bei einer pro Kopfverschuldung die heute schon bei 2.332,14 € liegt (gleichgroße Gemeinden in Bayern liegen übrigens bei 925€) und vielen anderen kostenmäßig nach oben offene Projekten wie z. B. der Kurhaus-
Bisher gab es in Aibling keine nennenswerten Widerstände, nur ein Murren über die Optik des neuen Rathauses. Im vergangenen Jahr haben aber die Protestaktionen gegen Stuttgart 21, gegen die Aufkündigung des Atomkompromisses sowie die Widerstände im Werdenfelser Land gegen die Winterolympiade 2018 gezeigt, dass Bürger nicht mehr bereit sind alles hinzunehmen.
Zwei Punkte, die von den Vorrednern nicht erwähnt wurden liegen mir noch sehr am Herzen.
Die Rechtsgutachten und der Untersuchungsausschuss zur Bayern LB-
Voraussetzung für eine verantwortungsvolle Entscheidung ist ein rechtzeitiges Vorliegen der relevanten Informationen. Dies war im Aiblinger STR in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Darum hat die SPD-
Leider hat es auch danach mit der Information der STRäte nicht so geklappt wie von uns erwünscht. In der Oktobersitzung 2010 wurde (diesmal einstimmig) ein Antrag von 3. Bürgermeister Otto Steffl über ein (wörtlich) Verbindliches Prozedere für die Informationsweitergabe angenommen. Es wurde beschlossen, dass (wörtlich) "Anlagen und Informationen" rechtzeitig mit der Ladung den STRäten vorzuliegen haben.
Aber schon bei der Sondersitzung am 03.11. wurde das nicht eingehalten. Und die Informationslage zur heutigen Sitzung hat ja jeder noch in frischer Erinnerung.
Mein Wunsch für´s Neue Jahr ist darum, dass die eigentlich einfachen Forderungen der beiden Beschlüsse künftig konsequent eingehalten werden.
Und noch einen zweiten Wunsch, der in die gleiche Richtung zielt möchte ich anschließen: dass wir künftig bei Entscheidungen über die tatsächlichen Gesamtkosten des jeweiligen Projekts informiert werden mit Einschluss aller Nebenkosten, Steuern und möglicherweise zu erwartenden Überraschungen ohne Aufteilung des Projekts in mehrere Bauabschnitte oder Weglassung der Außenanlagen. Hoffentlich bleibt uns dann künftig ein bitteres Erwachen wie in der Juli-
TO-
Darum bitte ich sehr künftig von vornherein mit offenen Karten zu spielen.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen schöne Weihnachten sowie privat ein gesundes und glückliches und im STR ein erfolgreiches und befriedigendes Neues Jahr.
Dr.Reiner Keller